Home page
HOTEL GRILLI
Casamicciola Terme, Isola d'Ischia
Tel. +39 081996158
ZimmerSpeisesaalThermalbeckenMappe AnfragePreislisteAngebot
 
   
 

Casamicciola Terme

CASAMICCIOLA TERME

Ein Einblick in die Geschichte dieser Gemeinde

Casamicciola war schon in der Antike bekannt für seine zahlreichen heilenden Termalquellen. Il „Pio Monte Misericordia“, die älteste Thermalstruktur auf der Insel, entstand eigentlich durch Zufall im Jahr 1602. Und zwar wollte eine Gruppe Neapolitanischer Adliger ein Picknick unter freien Himmel organisieren, was aber leider buchstäblich „ins Wasser“ fiel, weil es in strömen regnete. Der Korb mit den vielen schönen Essen dass Ihnen dadurch übrig blieb stifteten Sie am nächsten Tag, (da er auch Fleisch enthielt und der nächste Tag ein Freitag war) einem Krankenhaus in Neapel und als sie das Elend dort sahen, kamen sie auf die gloreiche Idee mit Anderen aus ihren Kreisen zusammen eine Stiftung zu gründen die sie „Monte“ nannten und so wurde kurzer Hand in Casamicciola, bei der Quelle „Gurgietello“, eine Thermalbadeanstalt für arme Leute errichtet.. Hier wurden vor allem Arme und Bedürftige, die dringend einer Kur bedurften, mit dem aus dem „Gurgietelloquelle“ gewonnen Thermalwasser behandelt.
Das Gebäude bekam den Namen „Pio Monte della Misericordia“, den es bis heute beibehielt. Es wurde das erste „Hospiz“ dieser Art in ganz Europa. Auf der Außenfassade steht das Eröffnungsjahr: 1604. Dass sich die einzelnen Gebäude jetzt nicht mehr in bester Form präsentieren, hat einen einleuchtenden Grund: die bare Münze der Feriengäste sorgte in den letzten Jahren auf der ganzen Insel für zunehmenden Wohlstand. Außerdem, denken die Einwohner, wenn es sie drückt und kneift, erst zuletzt daran, selbst eine Kuranwendung durchzuführen. Seit einigen Jahren ist die Gemeinde Casamicciola Terme, nach langem hin und her, wieder im Besitz dieser riesigen Anlage und durchaus daran interessiert die großangelegten Gebäude zu renovieren und wieder im alten bzw. neuem Glanz erscheinen zu lassen, aber wie gesagt, es fehlen die finanziellen Mittel.
Eine der ältesten Gewerbe der Insel, neben der Weinproduktion, ist die Herstellung von Keramik. Die Brüder Mennella von je her Keramikhersteller, deren Arbeiten Weltruhm erlangten, haben in Casamicciola eine große Fabrik. Wo heute die Hotels Excelsior, Italia und Stella Maris stehen, zwischen Speloca und dem Scrofa, fand man die ideale Tonerde, die für die Herstellung der wunderschönen Gefäße und alles was man aus Terracotta herstellen kann, besonders eignete. Leider ist der Vorrat dieses Rohmaterials erschöpft, so dass die Keramiker es heute aus Salerno und Florenz beziehen.
In der Gegend von Castiglione, ist eine Gruppe von Felsen die sich ca. 70 Meter aus dem Meer erheben. Der bekannte deutsche Prof. Paul Buchner, hat bei Ausgrabungen mykenische Schätze in dieser Zone gefunden, die wie an anderen Orten der Insel auf die griechischen Siedler schließen läßt.
1864 kam der General Guiseppe Garibaldi nach Casamicciola, um die folgen seiner Verletzungen die er sich in der Schlacht von Aspromonte zugezogen hatte, zu kurieren. Er verweilte den ganzen Juni in der wunderschönen Villa „Zavota“ in Casamicciola. Aber auch der berühmte norwegische Schriftsteller Henrik Ibsen (1828-1906) zählt zu den berühmten Gästen von Casamicciola. Was wohl die wenigsten wissen ist: Luigi Manzi geboren in Casamicciola ist der Erfinder des „Sambuca“ , dem bekannten Anislikör. Sein Vater war der Besitzer, der noch heute bestehenden „Terme Manzi“ in Casamicciola, die nach langen Renovierungsarbeiten letztes Jahr wieder geöffnet wurden und mit seinen 5* zu den schönsten Hotels der Insel zählt. Für die Herstellung des Sambuca verwendete Luigi Manzi die „fior d´anice cinese“ und mischte noch andere Kräuter bei, die aber bis heute sein Geheimnis blieben. Die erste Distillerie eröffnete er in Civitavecchia bei Rom neben der Kirche „Santa Maria“. Es wurden dort 48 Flaschen „Sambuca“ in der Woche produziert. Außerdem war Luigi Manzi ein Patriot und deshalb auch ein großer Verehrer von Garibaldi, um dessen Wohlergehen er sich während seines Aufenthaltes in Cassamicciola sehr bemühte. Natürlich musste Garibaldi auch von seinem selbsthergestellten „Digestivo“ probieren. . Am 28 Juli 1883 suchte ein schreckliches Erdbeben die Insel Ischia und insbesondere Casamicciola heim. Erdbeben gab es schon in den Jahren 1762, 1828 und 1881 , aber keines wirkte derart zerstörerisch; es starben ungefähr 3000 Menschen und der Ort musste fast völlig neu aufgebaut werden.
Die Wenigsten wissen, wenn man durch die kleinen Gassen, zwischen den niedlichen Häuschen schlendert, dass diese nach dem Erdbeben zwar neu erbaut wurden, aber nur bis zum ersten Stock mit normalen Ziegelsteinen, der erste Stock hingegen eine Holzkonstruktion ist, um bei einem erneuten Erdbeben das Schlimmste zu verhindern. Die herrliche Thermalanlage „Castiglione“, verläuft terrassenförmig von der Hauptstraße bis zum Meer hinunter. Hier kann man nach Herzenslust alle Arten von Kuren machen, oder sich den geschickten Händen der Masseure anvertrauen – sich in eines der Thermalbecken zwischen 32 und 40 Grad C gleiten lassen oder sich im Meerwasser gefüllten Becken vergnügen. Wer an kühleren Tagen lieber in die Natursauna geht, sich die Füße in dem Kneipbecken vertritt, oder einfach nur die Sonne genießen möchte, im Thermalpark Castiglione findet jeder das Richtige. Zwei Restaurant sorgen mit Ihren Spezialitäten für Ihr leibliches Wohl.

 

  Hotel Grilli  di Marco Di Massa
Viale Rampe Paradisiello, 21 - 80074
Casamicciola Terme, Isola d'Ischia (Na) - Italia
Email: hotelgrilli@libero.it - tel&fax 0039 081/996158
Creato da Web IDentity